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Leghorn

Das Leghorn ist eine vom Italienerhuhn abstammende Haushuhnrasse, die in den Vereinigten Staaten von Amerika aus weissen italienischen Landhühnern herausgezüchtet wurde. Der Name stammt von der italienischen Hafenstadt Livorno (englisch Leghorn), von dort wurden im Jahre 1835 Hähne in die USA und nach Großbritannien gebracht und weitergezüchtet. Um 1870 kamen sie unter der Bezeichnung Leghorn wieder nach Europa.

 

Diese leichte und lebendige Rasse mit einer starken Eignung für die Produktion von Eiern und wenig Neigung zur Brut ist zur Zuchtgrundlage vieler industrieller Stämme von Hühnern, z. B. den Weißen Leghorn, in den westlichen Ländern geworden.

 

Der Hahn wiegt etwa 2,0 bis 2,7 Kilogramm, die Henne 1,7 bis 2,2 Kilogramm.

Sie legt pro Jahr ca. 200 weiße Eier von je 50 bis 60 Gramm, die Eierschalenfarbe ist weiss.

Zwergleghorn

Die Geflügelrasse Zwerg-Leghorn ist eine sehr lebhafte Zwerghuhnrasse mit kleinem Kopf, mittelhoher Stellung und einem langen, gefächert getragenen Schwanz. Das Herkunftsland der Rasse Zwerg-Leghorn ist Amerika. Der Rumpf wird lang, tief und waagerecht getragen. Zu den vielen Rassemerkmalen der Zwerghühner Leghorn gehören unter anderem: der breit voll gefiederte Sattel, das Gesicht ohne Federn, glatt und rot. Die Ohrscheiben sollten oval, mittelgroß und glatt sein.

 

Die Farbe bei der Haushuhnrasse Zwerg-Leghorn ist emailleweiss bis cremefarben. Die Augen der Geflügelrasse Zwerg-Leghorn haben ein lebhaftes rot und sind groß. Die Rasse Zwerg-Leghorn trägt ein festanliegendes, breites und glänzendes Federkleid. Sie ist nur im Farbenschlag weiss zu bekommen.

 

Der Hahn hat ein Gewicht von 800 Gramm und die Henne bringt 700 Gramm auf die Waage. Die Henne legt ca. 180 Eier im Jahr, die Eierschale ist weiss. Die Ringgrößen werden mit 13 für den Hahn und mit 11 für die Henne angegeben.

Italiener

Beim Italiener Huhn sind diverse Farbschläge herausgezüchtet worden (rebhuhnhalsig, silberfarbig, schwarz, schwarz-weißgescheckt, gestreift, gelb, porzellanfarbig, goldfarbig, kennfarbig, blau-rebhuhnfarbig, perlgrau-orangehalsig, orangehalsig, rotgesattelt, rot, blau, weiß, hell, blau-weißgescheckt, gold-schwarzgesäumt).

Zum Heranzüchten des schwarzen Farbenschlags wurden Minorka eingekreuzt.

 

Das Gewicht des Hahnes liegt zwischen 2,25 und 3 kg, das Gewicht der Henne zwischen 1,75 und 2,5 kg. Die Legeleistung beträgt über 190 weiße Eier pro Jahr, die Legetätigkeit beginnt ab einem Alter von 5 - 6 Monaten. Die Tiere sind sehr lebhaft. Bei den Italiener sind zwei Kammvarianten zugelassen: Einfachkamm und Rosenkamm.Im BDRG sind Leghorn und Italiener als zwei eigenständige Rassen anerkannt. Weiße Italiener und (weiße) Leghorn sind für den Laien nicht leicht zu unterscheiden. International sind die Bezeichnungen teils synonym. Teilweise bezeichnen sie aber auch eine bestimmte Zuchtrichtung.

Zwergitaliener

Betrachtet man heute unsere Zwerg-Italiener bei Ausstellungen, so stellt man fest, daß aus dem schlanken, fast fasanenartigen Zwerghuhn einstiger Tage ein elegantes Rassehuhn mit der gewünschten typischen Walzenform geworden ist.

 

Heute verlangen wir ein elegantes, bis auf die Größe, die Großrasse verkörperndes Zwerghuhn mit eleganter Linienführung. Der langgestreckte Rumpf soll in der Oberlinie nach hinten ausgebogen sein und leicht ansteigend in die breit angesetzte Schwanzpartie übergehen. Eine breite, verhältnismäßig volle Brust gehört wie der voll entwickelte Bauch zur typischen Unterlinie. Dem Hahn wünschen wir einen vollen Schwanz mit breiten, gut gebogenen Sichelfedern. Die Steuerfedern sollten stets geschlossen getragen werden. Besonders gut kommt die Walzenform des Körpers zur Geltung, wenn die Sichelfederlänge mit der Unterlinie des Körpers abschließt. Dies bedingt eine möglichst breite Feder mit fester Substanz. Bei einer Zuchthenne sollten die Schwanzdeckfedern besonders gut ausgebildet sein. Die Schwingen werden fest geschlossen am Körper anliegend getragen. Sie sollten keinesfalls über den Körper hinausragen. Eine straffe und feste Feder ohne Kissenbildung rundet die äußerlichen Formenmerkmale ab.

 

Zu den wichtigsten Rassemerkmalen zählen die Kopfpunkte. Sie werden in harmonischer Größe im Verhältnis zum Körper verlangt. Der mittellange Schnabel ist bei allen Farbenschlägen gelb, nur bei dunklen Farbenschlägen kann er leicht hornfarbig angelegt sein. Das Kammblatt ist nierenförmig, gut durchblutet mit vier bis fünf breit angesetzten Zacken ohne Falten und Beulen als Stehkamm beim Hahn ausgebildet. Bei gleicher Kammform soll der Kamm bei der Henne im Ansatz vorne aufrecht stehen und je weiter er nach hinten verläuft sich zur Seite neigen, ohne das Auge zu verdecken. Die Kammfahne folgt ohne aufzuliegen der Nackenlinie. Die Zacken müssen auf einer Linie angesetzt sein und bis zur Mitte des Kammblattes reichen. Die sogenannte Nierenform wird deutlich durch die stark gerundete Oberlinie und die sanft gebogene Unterlinie. Die verlängerten Mittellinien der einzelnen Zacken treffen sich im Auge. Ausschlußfehler sind nach wie vor Doppelzacken und Kammauswüchse. Die feurig roten Augen zeugen von Aufmerksamkeit und Temperament. Das Gesicht ist rot, gut durchblutet und federfrei. Die Ohrscheiben sind weiß bis gelblich weiß, länglich rund und ohne Falten fest anliegend. Mittellang, nach unten gut gerundet und ohne Falten wünschen wir uns die Kehllappen.